Ratifo trifft dreifach für Chemie
Ratifo trifft dreifach für Chemie, Pixabay/Foto illustrativ

Die BSG Chemie Leipzig hat im Alfred-Kunze-Sportpark den zweiten Saisonsieg gefeiert. Beim 3:0-Erfolg gegen die VSG Altglienicke erzielte Stanley Ratifo alle drei Treffer. Damit setzte das Team von Adrian Alipour im Abstiegskampf der Regionalliga Nordost ein deutliches Zeichen.

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Stanley Ratifo bringt Leipzig früh in Führung

Von Beginn an setzte Chemie auf schnelles Umschalten und Zweikampfstärke. In der ersten Halbzeit traf Leipzig gleich drei Mal die Latte. Nach 26 Minuten nutzte Stanley Ratifo einen Konter und brachte die Hausherren mit 1:0 in Front. Schiedsrichter Chris Rauschenberg entschied, dass der Ball hinter der Linie war. Altglienicke wirkte in dieser Phase einfallslos und kam kaum zu Torchancen.

Ersan Partalan kritisiert sein Team

Trainer Ersan Partalan war nach dem Spiel unzufrieden. Sein Team verlor viele Zweikämpfe und zeigte Schwächen im Spielaufbau. Im Angriff fehlten Mut und Durchschlagskraft. Die Gäste fanden keine Mittel gegen die kompakte Defensive der Leipziger. Die wenigen Fans der VSG mussten mit ansehen, wie die Mannschaft ohne großen Widerstand agierte.

Nils Lihsek überzeugt bei Debüt

Nach der Pause setzte Chemie die taktische Marschroute fort. In der 54. Minute erhöhte Ratifo auf 2:0. Vorausgegangen war ein starker Lauf von Neuzugang Nils Lihsek. Der 26-Jährige, erst wenige Tage vor dem Spiel verpflichtet, beeindruckte mit Übersicht und Zweikampfstärke. Seine Leistung verlieh dem Leipziger Mittelfeld zusätzliche Stabilität.

Janik Mäder leitet dritten Treffer ein

Die Entscheidung fiel rund 20 Minuten vor dem Abpfiff. Nach einer gelungenen Kombination über Rajk Lisinski und Kapitän Janik Mäder erzielte Ratifo per Kopf sein drittes Tor. Damit war der Heimsieg perfekt. Die knapp 5.000 Zuschauer im Stadion feierten den Torschützen und das gesamte Team.

Mit dem zweiten Sieg der Saison schob sich Chemie Leipzig ins Tabellenmittelfeld. Die Mannschaft richtet den Blick nun auf die kommenden Wochen. Im Sachsenpokal und in der Liga wartet der Lokalrivale 1. FC Lok Leipzig. Trainer Adrian Alipour betonte, dass seine Spieler mit viel Selbstvertrauen in die Derbys gehen.

 Quelle: MDR, YouTube