RB Leipzig meldet sich nach einem Rückschlag eindrucksvoll zurück. Der 3:0-Auswärtssieg beim 1. FC Heidenheim bringt die Sachsen vorübergehend zurück auf einen Platz für die Champions League. Entscheidend waren wenige Minuten nach der Pause. Ein Nationalspieler feierte zudem sein Comeback nach langer Verletzung. Die Begegnung reiht sich damit in eine Phase ein, in der der Klub sportlich wieder Stabilität zeigt, mehr hier.
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RB Leipzig und 1. FC Heidenheim
Der Start gehörte den Gästen. Antonio Nusa traf bereits in der 3. Minute den Pfosten. Kurz danach schob Christoph Baumgartner nach Vorlage von David Raum ein. Der Treffer zählte nicht. Der Kapitän stand zuvor im Abseits.
Heidenheim steigerte sich. Alijon Ibrahimovic kam nach einer Flanke frei zum Abschluss. Peter Gulacsi parierte sicher. Das Tempo nahm danach ab. In der 33. Minute forderte Leipzig Elfmeter. Benedikt Gimber bekam den Ball an die Hand. Schiedsrichter Tobias Stieler entschied auf Weiterspielen.
Kurz vor der Pause wurde es erneut gefährlich. Marvin Pieringer stand in der Nachspielzeit frei im Strafraum. Sein Abschluss misslang. Zur Halbzeit stand es 0:0.
Ridle Baku und Antonio Nusa
Nach dem Seitenwechsel blieb Heidenheim aktiv. Ibrahimovic schoss von der Strafraumkante knapp vorbei. Wenig später erzielte Yan Diomande nach einem Sololauf das vermeintliche 1:0 für Leipzig. Auch dieser Treffer wurde wegen Abseits aberkannt.
Dann folgte die Entscheidung. Ridle Baku erzielte in der 62. Minute sein erstes Saisontor. Er zog im Strafraum nach innen und traf mit links zum 1:0. Sechs Minuten später erhöhte Nusa nach einem Dribbling auf 2:0. David Raum traf in der 70. Minute aus spitzem Winkel zum 3:0. Der Ball schlug unhaltbar unter der Latte ein. Der Erfolg passt in das Gesamtbild des Leipziger Auftritts im Kampf um Europa, siehe hier.
- Tore zwischen Minute 62 und 70
- 3 Treffer in 8 Minuten
- Erstes Saisontor für Baku
Benjamin Henrichs und Ole Werner
Leipzig kontrollierte die Partie bis zum Ende. Heidenheim fand keinen Weg zurück. Die Defensive ließ keine klare Chance mehr zu.
Ein besonderer Moment folgte kurz vor Schluss. Benjamin Henrichs feierte nach mehr als einem Jahr Verletzungspause sein Comeback. Er wurde in der 90. Minute für Baku eingewechselt. Für das Team von Trainer Ole Werner war es ein gelungener Abschluss eines dominanten Auftritts, der auch mit Blick auf kommende Aufgaben Bedeutung hat, hier ansehen.
- Halbzeit 0:0
- Halbzeit 3:0
- Endstand 0:3
RB Leipzig rehabilitiert sich nach der 1:5-Niederlage gegen Bayern München und setzt ein klares Zeichen im Rennen um die Champions-League-Plätze.
FAQ
Wie endete das Spiel zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Heidenheim?
Das Auswärtsspiel endete mit einem 3:0-Sieg für RB Leipzig.
Wann fielen die Tore für RB Leipzig?
Alle drei Treffer fielen zwischen der 62. und 70. Minute der zweiten Halbzeit.
Wer erzielte das erste Tor der Partie?
Ridle Baku erzielte in der 62. Minute das erste Tor und damit sein erstes Saisontor.
Welche Spieler trafen für RB Leipzig?
Ridle Baku, Antonio Nusa und David Raum erzielten die drei Tore.
Wie lautete der Halbzeitstand?
Zur Halbzeit stand es zwischen RB Leipzig und dem 1. FC Heidenheim 0:0.
Gab es aberkannte Tore im Spiel?
Ja, Treffer von Christoph Baumgartner und Yan Diomande wurden wegen Abseits aberkannt.
Wer verhinderte gute Chancen für Heidenheim?
Torhüter Peter Gulacsi parierte mehrere Abschlüsse und hielt sein Tor sauber.
Warum war das Comeback von Benjamin Henrichs besonders?
Benjamin Henrichs feierte nach mehr als einem Jahr Verletzungspause sein Comeback.
In welcher Minute wurde Benjamin Henrichs eingewechselt?
Er wurde in der 90. Minute für Ridle Baku eingewechselt.
Welche Bedeutung hatte der Sieg für RB Leipzig?
Der Erfolg brachte RB Leipzig vorübergehend zurück auf einen Champions-League-Platz.
Quelle: MDR, SN2 WORLD