RB Leipzigs Stürmerstar Benjamin Sesko steht vor einem möglichen Wechsel. Zwei Premier-League-Klubs liefern sich ein Wettrennen um den 22-jährigen Slowenen. Die Angebote beider Vereine liegen auf einem ähnlich hohen Niveau. Leipzig kann sich Zeit lassen – und möglicherweise auf einen Bieterkrieg hoffen.
Inhaltsverzeichnis:
- Newcastle United bietet 80 Millionen Euro
- Manchester United will mitbieten
- RB Leipzig bleibt gelassen
- Berater nennt klare Bedingungen
Newcastle United bietet 80 Millionen Euro
Newcastle United hat laut Kicker ein Angebot über 80 Millionen Euro abgegeben – zusätzlich zehn Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen. Der Klub aus dem Nordosten Englands wurde in den letzten Jahren finanziell stark unterstützt und strebt den Anschluss an die europäische Spitze an. In der kommenden Saison spielt Newcastle international – ein klarer Vorteil im Vergleich zu anderen Interessenten.
Sesko gilt als Wunschspieler des Vereins. Auch aus sportlicher Sicht scheint Newcastle attraktiv: Der Verein baut langfristig auf ein stabiles Projekt, mit klarer Strategie und gezielter Kaderplanung. Das könnte für Sesko und seinen Berater entscheidend sein.
Manchester United will mitbieten
Manchester United hat ebenfalls ein offizielles Angebot eingereicht – 80 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro Boni. Damit liegt der Traditionsklub nur leicht unter dem Vorschlag von Newcastle. Dennoch hoffen die Verantwortlichen in Manchester, Sesko von ihrem Projekt überzeugen zu können.
Der Klub möchte mit dem 22-Jährigen neue Impulse im Sturm setzen. Trotz fehlender internationaler Teilnahme in der kommenden Saison, setzt Manchester auf den Namen, die Geschichte und die Aussicht auf langfristigen Erfolg. Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer beobachtet die Entwicklungen genau.
RB Leipzig bleibt gelassen
Leipzigs Position ist stark: Der Vertrag von Sesko läuft bis 2029, die Sachsen sind nicht zum Verkauf gezwungen. Der Verein sieht die aktuellen Entwicklungen als Chance, den bestmöglichen Preis zu erzielen. Der Stürmer wurde beim letzten Testspiel gegen Atalanta Bergamo (1:2) nicht eingesetzt. Auch beim Training am Dienstag nahm er nur individuell teil.
Das Ziel ist klar: Keine Verletzungen riskieren, solange der Transfer nicht abgeschlossen ist. Die Roten Bullen brauchen die Einnahmen. Rund 90 Millionen Euro hat Leipzig bereits im Sommer investiert – ein Verkauf Seskos würde einen Großteil davon ausgleichen. Auch ein möglicher Abgang von Xavi Simons könnte die Kassen weiter füllen.
Berater nennt klare Bedingungen
Elvis Basanovic, Seskos Berater, erklärte: „Ein Wechsel findet nur statt, wenn ein besonderer Klub, ein besonderes Projekt und ein besonderer Trainer überzeugt.“ Dieses Statement zeigt: Das finanzielle Angebot allein reicht nicht. Die sportliche Perspektive ist ebenso entscheidend.
RB Leipzig hat jetzt die Kontrolle. Zwei Angebote liegen auf dem Tisch, weitere könnten folgen. Entscheidend wird sein, wie sich Sesko entscheidet – und welcher Verein bereit ist, die Anforderungen in vollem Umfang zu erfüllen.
Quelle: TAG24